Verstärker mit Stromspiegel
Das folgende Applet veranschaulicht die Arbeitspunkteinstellung bei einem Verstärker mit Stromspiegel.
Man sieht:
- Die blaue Kurve entspricht der Kennlinie des Stromspiegels T1 und T2 und stellt damit die Lastkurve dar. Die rote Kurve entspricht der Ausgangskennlinie des Verstärkertransistors T3.
- Der Schnittpunkt der beiden Kennlinien liefert den Wert des Stromes IC,A durch T2 und T3 sowie der Ausgangsspannung UCE,A im Arbeitspunkt.
- Der Arbeitspunkt, d.h. der Strom IC,A durch die Transistoren T2 und T3 sowie die Spannung UCE,A am Ausgang der Schaltung lässt sich bei einer vorgegebenen Spannung UBE,A durch den Transistorparameter IS3 beeinflussen. IS3 kann dabei z.B. über die Größe des Transistors T3 eingestellt werden.
- Der Strom IC,A ist dabei im Wesentlichen durch den Stromspiegel T1 und T2 eingeprägt und ändert sich daher auch bei Änderungen des Transistorparameters IS3 nur sehr wenig.
- Die Spannung UCE,A im Arbeitspunkt reagiert jedoch sehr empfindlich auf Änderungen des Parameters IS3. Diese Empfindlichkeit wird um so größer, je geringer der Early-Effekt ist, d.h. je größer die Early-Spannung Uan ist.